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Brandschutz
Tore

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Brandschutztore
Brandschutztore bieten entscheidenden Schutz im Ernstfall. Ob als Sektionaltore, Rolltore, Hubtore oder Falttore – wir fertigen sie in speziellen Brandschutzausführungen. Unsere Tore kombinieren höchste Sicherheitsstandards mit funktionaler Vielseitigkeit, um Ihre Gebäude und Werte effektiv vor Feuer und Rauch zu schützen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise im Bereich Brandschutz.
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Hohe Sicherheit
durch zertifizierte Brandschutztechnologie

Brandschutztore sind ein wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes in Industrie- und Gewerbebauten. Die Brandschutztore von Hild + Moser zeichnen sich durch ihre hohe Sicherheitsstandards und Zertifizierungen aus, die nach den neuesten europäischen Normen gefertigt werden. Diese Tore bieten eine zuverlässige Barriere gegen Feuer und Rauch, um Mensch und Material optimal zu schützen.
• Hergestellt nach DIN EN 16034 und DIN EN 13241
• Feuerwiderstandsklassen von EI30 bis EI120
• Zertifiziert durch unabhängige Prüfinstitute

Langlebigkeit und Robustheit
für den täglichen Einsatz

Die Brandschutztore von Hild + Moser sind speziell für den dauerhaften Einsatz in stark frequentierten Bereichen ausgelegt. Dank hochwertiger Materialien und einer robusten Konstruktion garantieren sie eine lange Lebensdauer und behalten ihre Funktionsfähigkeit auch unter extremen Bedingungen.
• Robuste Konstruktion aus Stahl oder Aluminium
• Wartungsarm und für hohe Frequenzen geeignet
• Korrosionsbeständige Beschichtung für maximale Haltbarkeit
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Individuelle Anpassung
an Ihre baulichen Gegebenheiten

Jedes Gebäude hat spezifische Anforderungen an den Brandschutz. Hild + Moser bietet maßgeschneiderte Lösungen, die sich perfekt in die bestehenden Strukturen integrieren lassen. Von der Farbgestaltung bis hin zur Integration in automatisierte Systeme – die Brandschutztore werden genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
• Flexible Größenanpassungen und Sonderanfertigungen möglich
• Integration in bestehende Brandschutzkonzepte und -systeme
• Vielfältige Design- und Farboptionen zur nahtlosen Integration
Klassifizierung nach DIN EN 16034 / DIN EN 13501-2

Feuerwiderstandsklassen von Brandschutztoren erklärt

Brandschutztore werden europäisch nach DIN EN 16034 (in Verbindung mit der Produktnorm DIN EN 13241) hergestellt und nach DIN EN 13501-2 klassifiziert. Die Kennung „EI“ plus Minutenzahl ersetzt die früheren deutschen Bezeichnungen T30, T60 und T90 nach DIN 4102.

E = Raumabschluss (Flammen und heiße Gase werden zurückgehalten), I = Wärmedämmung (Temperaturanstieg auf der abgewandten Seite begrenzt), Sa/S200 = Rauchdichtheit. Die Zahl nennt die Minuten, die das Tor die Anforderung erfüllt.
Europäische KlasseFrühere Bezeichnung (DIN 4102)FeuerwiderstandTypischer EinsatzBei Hild-Moser als
EI2 30T30 (feuerhemmend)30 MinutenAbschluss von Räumen mit erhöhter Brandlast, Werkstätten, NebenräumeSchiebetor, Sektionaltor, Rolltor
EI2 60T60 (hochfeuerhemmend)60 MinutenTrennwände zwischen Nutzungseinheiten, LagerbereicheSchiebetor, Rolltor, Hubtor
EI2 90T90 (feuerbeständig)90 MinutenBrandwände zwischen Brandabschnitten, Industriebau nach IndBauRLSchiebetor, Rolltor, Hubtor
EI2 120T120120 MinutenSonderbauten, hohe Brandlasten, Anforderungen aus BrandschutzkonzeptSchiebetor, Hubtor (projektbezogen)
+ Sa / S200RS (Rauchschutz)Rauchdichtheit bei 20 °C / 200 °CFlucht- und Rettungswege, Kombination Feuer- und RauchschutzZusatzausstattung mit Dichtungssystem

Feststellanlagen

Damit ein Brandschutztor im Alltag offen stehen darf, braucht es eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage (DIBt) mit Rauchmeldern, Haftmagnet und Auslösevorrichtung. Im Brandfall schließt das Tor selbsttätig – über Schließgewicht, Federschließer oder Antrieb mit Notstromversorgung.

Betreiberpflichten

Feststellanlagen sind monatlich vom Betreiber auf Funktion zu prüfen und mindestens jährlich von einer Fachkraft zu warten (Abnahme- und Wartungsprotokoll). Das kraftbetätigte Tor selbst unterliegt zusätzlich der jährlichen Prüfung nach ASR A1.7. Hild-Moser übernimmt beides in einem Wartungstermin.

Sonderlösungen

Brandschutztore in Sondergrößen, mit Schlupftür, Nischenklappen für Förder- und Versorgungstechnik, Verglasung (Brandschutzglas), Schlupftür mit Panikfunktion und Anbindung an die Brandmeldeanlage – abgestimmt auf das Brandschutzkonzept und die Landesbauordnung.

Häufige Fragen zu Brandschutztoren

Was ist der Unterschied zwischen T30 und EI30?

T30 ist die frühere nationale Bezeichnung nach DIN 4102 für ein feuerhemmendes Tor mit 30 Minuten Feuerwiderstand. EI2 30 ist die europäische Klassifizierung nach DIN EN 13501-2 und beschreibt dieselbe Schutzdauer, definiert aber Raumabschluss (E) und Wärmedämmung (I) getrennt. Seit der Bauproduktenverordnung werden Tore nach DIN EN 16034 mit CE-Kennzeichnung und EI-Klasse geliefert.

Darf ein Brandschutztor offen stehen?

Nur mit einer bauaufsichtlich zugelassenen Feststellanlage. Sie hält das Tor im Betrieb offen und schließt es bei Rauchdetektion automatisch. Ohne Feststellanlage muss ein Brandschutztor selbstschließend sein und darf nicht blockiert, verkeilt oder festgebunden werden – das ist ein häufiger Mangel bei Brandschauen.

Wie oft müssen Brandschutztore geprüft werden?

Die Feststellanlage ist monatlich durch den Betreiber zu kontrollieren und jährlich durch eine Fachkraft zu warten. Das kraftbetätigte Tor ist nach ASR A1.7 und BetrSichV mindestens jährlich durch eine befähigte Person zu prüfen. Ergebnisse werden im Prüfbuch dokumentiert und bei Brandschauen vorgelegt.

Welche Bauarten gibt es als Brandschutztor?

Hild-Moser fertigt Brandschutz-Schiebetore (die häufigste Bauart für große Öffnungen), Brandschutz-Sektionaltore, Brandschutz-Rolltore und Brandschutz-Hubtore. Die Wahl richtet sich nach Platzverhältnissen, Öffnungsgröße und Nutzungshäufigkeit.