





Ein Sektionaltor besteht aus mehreren waagerechten Sektionen (Paneelen), die über Laufschienen senkrecht nach oben und unter die Hallendecke geführt werden. Weil das Torblatt nicht nach außen schwenkt, wird weder vor noch hinter dem Tor Platz benötigt – der Hauptgrund, warum Sektionaltore heute der meistverbaute Industrietortyp sind.
Je nach Sturzhöhe und Deckenlage liefern wir Normalbeschlag, Niedrigsturz-, Hochhub- oder Vertikalbeschlag. Antriebe sind als Wellenantrieb (Aufsteck- oder Kettenantrieb) mit Frequenzumrichter für Sanft-Anlauf/Sanft-Stopp, Notentriegelung und Nothandkurbel oder Notkette verfügbar. Steuerungen mit Impuls-, Totmann- oder Automatikbetrieb lassen sich in Gebäudeleittechnik, Ampelsteuerung, Induktionsschleifen und Alarmierungssysteme von Feuerwachen einbinden.
Ein Sektionaltor besteht aus starren Paneelen, die unter die Decke geführt werden; es dämmt besser, lässt sich verglasen und mit Schlupftür ausstatten. Ein Rolltor wickelt einen Lamellenbehang auf eine Welle über dem Sturz und braucht dadurch keinen Deckenraum. Sektionaltore sind die erste Wahl für beheizte Hallen und Feuerwachen, Rolltore für beengte Bereiche mit wenig Deckenfläche.
Mit Normalbeschlag werden je nach Antrieb etwa 400 bis 500 mm Sturz benötigt. Niedrigsturzbeschläge kommen mit rund 150 bis 250 mm aus, bei Hochhub- oder Vertikalbeschlag wird das Torblatt parallel zur Wand nach oben geführt und nutzt vorhandene Hallenhöhe. Wir prüfen die Einbausituation vor Ort und legen den Beschlag entsprechend aus.
Ja. Hild-Moser liefert Sektionaltore mit zertifiziertem Einbruchschutz in den Widerstandsklassen RC2 und RC3 nach DIN EN 1627 – als Besonderheit auch vollverglast und mit Schlupftür. Diese Tore werden vor allem in Feuerwachen, Polizeidienststellen und Liegenschaften mit Sicherheitsanforderungen eingesetzt und können in Bestandsgebäuden nachgerüstet werden.















