

Ein Schiebetor läuft in einer oberen Laufschiene seitlich an der Wand entlang und gibt die Öffnung in voller Höhe frei. Weil weder Sturz noch Deckenfläche benötigt werden und das Torblatt aus einem Stück besteht, eignen sich Schiebetore für sehr große Breiten, für Hallentrennungen und als Brandschutzabschluss zwischen Brandabschnitten.
Produktions- und Lagerhallen, Werften und Hangars, Hallentrennwände, Tiefgaragenzufahrten sowie Brandabschnitte in Logistik- und Industriegebäuden. Schiebetore sind wartungsarm, weil sie ohne Federpakete und Umlenkungen auskommen, und erreichen dadurch eine besonders lange Lebensdauer.
Ein einflügeliges Schiebetor benötigt neben der Öffnung mindestens die Torblattbreite plus Antriebsraum als Parkfläche. Steht weniger Platz zur Verfügung, teilt man das Tor in zwei Flügel (halbe Breite je Seite) oder setzt ein Teleskop-Schiebetor ein, bei dem sich mehrere Blätter hintereinander schieben.
Eine Feststellanlage hält ein Brandschutztor im Normalbetrieb offen und schließt es im Brandfall automatisch über Rauchmelder oder Brandmeldeanlage. Sie muss bauaufsichtlich zugelassen sein (DIBt) und wird monatlich vom Betreiber sowie jährlich von einer Fachkraft geprüft – ein Service, den Hild-Moser im Rahmen der Wartung übernimmt.
Ja, mit Iso-Paneel-Füllung erreichen Schiebetore U-Werte ähnlich wie Sektionaltore. Zu beachten ist die umlaufende Dichtung: Bürsten- oder Lippendichtungen an Bodenschiene und Seitenanschlägen minimieren Zugluft. Für unbeheizte Hallen genügen einwandige Stahlblech-Füllungen.





