


Ein Rolltor besteht aus gelenkig verbundenen Stahl- oder Aluminiumlamellen, die sich beim Öffnen auf eine Welle oberhalb der Öffnung aufwickeln. Es benötigt weder Deckenraum noch seitliche Parkfläche – nur einen kompakten Wickelraum im Sturzbereich. Deshalb ist das Rolltor ideal für Tiefgaragen, Anlieferzonen, Lager und Bestandsgebäude, in denen Sektionaltore keinen Platz finden.
Aufsteck- oder Kettenantriebe mit Frequenzumrichter ermöglichen bis zu mehrere hundert Zyklen pro Tag. Steuerungen mit Impuls- oder Automatikbetrieb lassen sich mit Induktionsschleifen, Radar, Fernbedienung, Schranken und Zufahrtskontrollsystemen kombinieren. Absturzsicherung, Schließkantensicherung und Lichtgitter erfüllen DIN EN 12453 und DIN EN 12604.
Bei gleicher Größe ist ein einwandiges Rolltor in der Anschaffung meist günstiger als ein Sektionaltor, isolierte Rolltore liegen auf ähnlichem Niveau. Entscheidend sind die Folgekosten: Sektionaltore dämmen besser und sparen Heizenergie, Rolltore benötigen weniger Einbauraum und keine Deckenkonstruktion. Wir rechnen beide Varianten für Ihre Situation durch.
Ja. Brandschutz-Rolltore nach DIN EN 16034 erreichen Feuerwiderstandsklassen von EI30 bis EI120 und schließen im Brandfall über eine Feststellanlage automatisch. Sie werden dort eingesetzt, wo Brandabschnitte große Öffnungen ohne Platz für Schiebetore trennen müssen – etwa in Lagerhallen, Parkhäusern und Produktionsgebäuden.
Kraftbetätigte Rolltore sind nach ASR A1.7 mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person zu prüfen; bei hoher Zyklenzahl empfehlen wir halbjährliche Wartungen. Geprüft werden Federn bzw. Gewichtsausgleich, Lamellen, Führungen, Absturzsicherung, Schließkantensicherung und Antrieb. Hild-Moser übernimmt dies für Rolltore aller Fabrikate.













