


Ein Gewebehubtor besteht aus einem Stahl- oder Aluminiumrahmen mit horizontalen Windrohren, über die ein beschichteter Polyestergewebe-Behang gespannt ist. Beim Öffnen ziehen Gurte den Behang nach oben, wobei er sich in Falten legt. Weil das Tor sehr leicht ist, genügen kleine Antriebe – selbst bei Breiten von 20 m und mehr. Es benötigt weder Bodenschiene noch seitliche Parkfläche.
Der Behang ist in vielen Farben, mit transluzenten Lichtbändern, Sichtfenstern oder Isoliergewebe lieferbar. Die Windrohre werden nach Windlastklasse dimensioniert; Bürsten- und Bodendichtungen reduzieren Zugluft. Antrieb mit Frequenzumrichter, Notöffnung per Handkurbel oder USV. Kombinierbar mit Schlupftür im Behang oder Nebentür im Rahmen.
Gewebehubtore sind winddicht, aber nur begrenzt wärmedämmend. Isoliergewebe mit Luftkammern verbessert den Wert deutlich, erreicht aber nicht das Niveau eines Iso-Sektionaltors. Für unbeheizte Hangars und Lagerhallen ist das in der Regel ausreichend; bei beheizten Hallen beraten wir zu Alternativen oder Kombinationen.
Hochwertige PVC-beschichtete Polyestergewebe haben eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren und mehr. Der Behang lässt sich bei Beschädigung reparieren oder komplett tauschen, ohne Rahmen und Antrieb zu erneuern – ein Kostenvorteil gegenüber starren Torblättern.
Das Gewebehubtor ist leichter, schneller und günstiger und benötigt keine Bodenschiene. Das Schiebe-Hangartor bietet dafür massivere Torflügel, höhere Einbruchhemmung und bessere Dämmung. Bei sehr großen Militär- und Wartungshangars kombinieren wir häufig beide Systeme.

















































